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Tap to Pay bei Accountable: Kartenzahlungen mit dem Smartphone annehmen – ohne Kartenlesegerät

Geschrieben von: Sophia Merzbach

Aktualisiert am: August 20, 2026

Lesezeit: 8 Minuten

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Accountable Tap to Pay ist eine Funktion der Accountable App, mit der Selbstständige kontaktlose Kartenzahlungen direkt mit ihrem Smartphone annehmen – ohne Kartenlesegerät, ohne Terminalmiete und ohne separaten Zahlungsanbieter. Die Gebühr beträgt 1,35 % netto pro Transaktion bei Visa- und Mastercard-Verbraucherkarten aus dem EWR.

Das Geld geht direkt auf das Accountable Geschäftskonto mit deutscher IBAN und wird in der Regel einen Werktag nach der Zahlung gutgeschrieben. Voraussetzung ist ein Accountable-Banking-Konto und ein kompatibles Smartphone (iPhone XS oder neuer, oder Android 13 oder neuer mit NFC).

Was ist Accountable Tap to Pay?

Accountable Tap to Pay ist eine Zahlungsfunktion in der Accountable App, die das Smartphone von Selbstständigen in ein Kartenterminal verwandelt. Kund:innen halten ihre Karte, ihr Smartphone oder ihre Smartwatch an das Handy, und die Zahlung ist erledigt – ein separates Kartenlesegerät ist nicht nötig.

Technisch basiert Accountable Tap to Pay auf NFC (Near Field Communication) und nutzt die native Technologie von Apple („Tap to Pay on iPhone") und Google. Bereitgestellt wird die Funktion über Swan, den regulierten Bankpartner von Accountable. Die Zahlungsabwicklung läuft damit über eine lizenzierte Bankinfrastruktur.

Der Unterschied zu Anbietern wie SumUp, Zettle oder PayPal: Bei Accountable ist die Kartenzahlung Teil des Geschäftskontos und der Buchhaltung, nicht ein separates Tool. Die Einnahme wird mit einem Tipp in derselben App verbucht, in der auch EÜR und USt-Voranmeldung entstehen.

💡Verfügbarkeit: Accountable Tap to Pay ist in Deutschland und Belgien verfügbar.

Wer kann Accountable Tap to Pay nutzen?

Accountable Tap to Pay steht allen Accountable-Banking-Nutzer:innen mit einem kompatiblen Smartphone zur Verfügung. Es gelten drei Voraussetzungen:

  1. Standort: Accountable-Nutzer:in in Deutschland oder Belgien
  2. Konto: ein Accountable-Banking-Konto, denn Tap to Pay ist ausschließlich für Accountable Banking verfügbar
  3. Gerät: ein kompatibles Smartphone (Anforderungen siehe unten)

Wer kein Accountable-Banking-Konto hat, dem wird die Tap-to-Pay-Funktion in der Accountable App nicht angezeigt. Dasselbe gilt für Geräte, die die technischen Anforderungen nicht erfüllen: Die Funktion erscheint dann gar nicht, statt eine Fehlermeldung auszugeben.

Welche Geräte unterstützen Accountable Tap to Pay?

Accountable Tap to Pay funktioniert auf dem iPhone XS oder neuer sowie auf Android-Smartphones ab Android 13 mit NFC-Sensor. Ein zusätzliches Gerät ist nicht nötig, das vorhandene Smartphone reicht.

PlattformAnforderungen für Accountable Tap to Pay
iPhone (iOS)iPhone XS oder neuer · iOS 15.4 oder höher · neueste Version der Accountable App
AndroidAndroid 13 oder neuer · funktionierender NFC-Sensor · Sicherheitsupdate aus dem letzten Jahr · neueste Version der Accountable App

Unterstützte Android-Modelle (Auswahl):

MarkeModelle
Samsung GalaxyS22 bis S25-Reihe (inkl. FE, Plus, Ultra, Edge) · Z Flip4–Z Flip7 · Z Fold4–Z Fold7 · A14–A17, A24–A26, A33–A36, A53–A56 · XCover7, XCover7 Pro
Google PixelPixel 6 bis Pixel 10 (inkl. a, Pro, Pro XL, Pro Fold) · Pixel Fold
Xiaomi12 bis 15-Reihe (inkl. T, Pro, Ultra, Lite) · MIX Fold 3, MIX Fold 4
RedmiNote 12 bis Note 14 Pro+ · 12 5G, 13C 5G, 15 · K50, K60 Pro, K70 · Turbo 3
OnePlus10 Pro bis 15 (inkl. R, T) · Nord 3–Nord 5 · Open
OppoFind X5 Pro bis Find X9 Pro · Find N3, N3 Flip, N5 · Reno 10 bis Reno 14 · A40, A60, A78, A79 5G, A80 5G
Motorolaedge (2022) bis edge 70 · razr 2022 bis razr 2025 · moto g (2023–2025) · ThinkPhone
Honor90, 100, 200, 400-Reihe · Magic4 Pro bis Magic7 Pro · Magic V2, V3, Vs · X6 bis X9
AsusZenfone 9, 10, 11 Ultra, 12 Ultra · ROG Phone 7, 8, 9

Die Liste ist nicht vollständig; neuere Modelle funktionieren in der Regel ebenfalls. Die laufend aktualisierte Übersicht steht im [Accountable Help Center → Tap-to-Pay-Geräteliste].

Auf Tablets funktioniert Accountable Tap to Pay nicht, auch nicht auf dem iPad, da iPads kein NFC für Tap to Pay unterstützen. Das gilt ebenso für die meisten Android-Tablets.

Internetverbindung: Für jede Zahlung ist eine aktive Internetverbindung nötig, WLAN oder mobile Daten genügen. Offline-Zahlungen sind mit Accountable Tap to Pay nicht möglich.

Was kostet Accountable Tap to Pay?

Accountable Tap to Pay kostet 1,35 % netto pro Transaktion bei Visa- und Mastercard-Verbraucherkarten aus dem EWR. Es gibt keine Gerätekosten, keine monatliche Grundgebühr, keine Einrichtungsgebühr und keinen Mindestumsatz. Alle Gebühren sind Nettopreise; die Mehrwertsteuer kann je nach lokal geltendem Steuerrecht zusätzlich anfallen.

Gebührenübersicht Accountable Tap to Pay

KartentypGebühr (netto)
Visa/Mastercard-Verbraucherkarte aus dem EWR, Aktivierung nach dem 12.08.20261,35 % des Transaktionsbetrags
Visa/Mastercard-Verbraucherkarte aus dem EWR, Aktivierung vor dem 12.08.20260,12 € + 1,1 % des Transaktionsbetrags
Verbraucherkarte von außerhalb des EWR2,6 % + 0,20 €
Geschäftskarte (Kredit- oder Debitkarte, EWR oder nicht)2,6 % + 0,20 €
Kartenlesegerät / Hardware0 € (nicht nötig)
Monatliche Grundgebühr0 €
Einrichtung und Aktivierung0 €
Mindestumsatzkeiner

Wer Accountable Tap to Pay vor dem 12.08.2026 aktiviert hat, wird am 10.10.2026 automatisch auf den neuen Tarif umgestellt. Praktisch ändert das wenig: Bei Beträgen über rund 48 € ist der neue Tarif günstiger, darunter der alte.

Rechenbeispiel: Bei einer Zahlung von 50 € mit einer EWR-Verbraucherkarte fallen 0,68 € Gebühr an, mit 19 % Umsatzsteuer sind es 0,80 €.

Wichtig bei Geschäftskund:innen: Zahlen deine Kund:innen überwiegend mit Firmenkarte, gilt für dich regelmäßig der Satz von 2,6 % + 0,20 € netto, nicht 1,35 %. Bei 500 € sind das 13,20 € statt 6,75 € netto.

Wie richte ich Accountable Tap to Pay ein?

Die Einrichtung von Accountable Tap to Pay erfolgt einmalig in der Accountable App und umfasst ein Händlerprofil, das vor der Freischaltung geprüft wird. Die Prüfung ist eine regulatorische Anforderung für alle, die Kartenzahlungen annehmen.

Schritt 1 – Tap to Pay öffnen: Gehe in der Accountable App auf die Bank-Seite und tippe unten rechts auf das +. Wähle Tap to Pay.

Schritt 2 – Einrichtung starten: Auf dem Willkommensbildschirm auf „Jetzt einrichten" tippen.

Schritt 3 – Händlerprofil ausfüllen:

  • Händlername – wird deinen Kund:innen bei der Zahlung angezeigt; wähle einen, den sie wiedererkennen
  • Produkttyp – Waren, Dienstleistungen, virtuelle Güter oder Geschenke und Spenden
  • Erwartetes monatliches Volumen – unter 5.000 €, 5.000–10.000 €, 10.000–100.000 € oder über 100.000 €
  • Erwartete durchschnittliche Transaktion – der typische Betrag pro Zahlung
  • Link zu Website oder Social-Media-Profilen (optional) – beschleunigt die Prüfung

Schritt 4 – Freigabe abwarten: Das Accountable Team prüft die Angaben. Du erhältst eine E-Mail und eine Benachrichtigung in der App, sobald das Profil freigegeben ist. Korrekte Angaben vermeiden Verzögerungen.

Schritt 5 – Nutzungsbedingungen akzeptieren: Danach kannst du sofort Zahlungen annehmen.

Wie nehme ich eine Zahlung mit Accountable Tap to Pay an?

Eine Zahlung mit Accountable Tap to Pay dauert wenige Sekunden und läuft in sechs Schritten ab:

  1. Betrag eingeben: Bank-Seite → + → Tap to Pay → Betrag eintippen
  2. Optional eine Mitteilung ergänzen, z. B. „Haarschnitt", dann auf Weiter
  3. Karte ans Smartphone halten: Kund:innen halten Karte, Smartphone oder Smartwatch an den oberen Bereich bzw. die Rückseite deines Handys – dort sitzt die NFC-Antenne
  4. Bestätigung: Die Zahlung wird in Sekunden verarbeitet und auf dem Bildschirm bestätigt
  5. Als Einnahme verbuchen: Es erscheint der grüne Button „Als Einnahme ohne Rechnung hinzufügen". Antippen, Beschreibung ergänzen, mit „Als Einnahme hinzufügen" bestätigen. Das kannst du auch später nachholen.
  6. Gutschrift: Der Betrag wird in der Regel einen Werktag nach der Transaktion dem Accountable Geschäftskonto gutgeschrieben

💡Häufiges Missverständnis: Die Zahlung wird sofort bestätigt, das Geld erscheint aber erst mit der Gutschrift am nächsten Werktag auf dem Konto. Ein unveränderter Kontostand direkt nach der Zahlung ist also normal und kein Fehler.

Accountable Tap to Pay im Vergleich zu SumUp, Zettle und PayPal

Der zentrale Unterschied: Bei Accountable ist die Kartenzahlung Teil des Geschäftskontos und der Buchhaltung. Bei SumUp, Zettle und PayPal ist sie ein eigenes System, dessen Einnahmen anschließend in die Buchhaltung übertragen werden müssen.

Accountable Tap to PaySumUpZettle (PayPal)PayPal
Hardware nötigNein – nur das SmartphoneKartenlesegerätKartenlesegerätNein (App/Link)
Separates Anbieterkonto nötigNeinJaJaJa
Geld landet aufdem Accountable Geschäftskonto mit deutscher IBANSumUp-Konto, dann AuszahlungZettle/PayPal-Konto, dann AuszahlungPayPal-Konto, dann Auszahlung
Gutschriftin der Regel 1 Werktagje nach Tarifje nach Tarifje nach Einstellung
Weg in die Buchhaltungein Tipp in derselben AppExport oder SchnittstelleExport oder Schnittstellemanuell
EÜR und USt-Voranmeldung in derselben AppJaNeinNeinNein
VerfügbarkeitDeutschland und Belgienbreiterbreiterbreiter

Bei einzelnen Zahlungen unterscheiden sich die Transaktionsgebühren der Anbieter oft kaum. Der Unterschied liegt im Drumherum: Bei separaten Zahlungsanbietern sind Zahlungsabwicklung, Bankkonto und Buchhaltung drei getrennte Systeme, die selbst zusammengeführt werden müssen. Bei Accountable ist es dasselbe System.

Für wen lohnt sich Accountable Tap to Pay?

Accountable Tap to Pay lohnt sich besonders für Selbstständige, die regelmäßig vor Ort bezahlt werden, im Laden, in der Praxis, beim Kunden zu Hause oder unterwegs:

  • Friseur- und Kosmetiksalons, Nagelstudios: Zahlung direkt nach dem Termin, ohne Bargeld und ohne „Ich überweise dir das später"
  • Physiotherapie, Heilpraktik, Massage, Psychotherapie (Selbstzahler): Abrechnung direkt in der Praxis
  • Handwerk und Gartenbau: kleinere Aufträge direkt nach getaner Arbeit kassieren, statt Rechnungen nachzufassen
  • Tierpflege, Hundetraining, Fahrzeugpflege: Bezahlung an Ort und Stelle, auch draußen
  • Märkte, Pop-ups und Messen: kein Terminal-Setup, kein zusätzliches Gerät im Gepäck

Wann Accountable Tap to Pay nicht die günstigste Wahl ist: Bei seltenen, hohen Beträgen. Da die Gebühr prozentual berechnet wird, kostet eine Projektrechnung über 3.000 €, die per Firmenkarte bezahlt wird, rund 93 € brutto an Gebühren. Eine klassische Banküberweisung ist dann deutlich sinnvoller.

Beides lässt sich kombinieren: Accountable Tap to Pay für die vielen kleineren Vor-Ort-Zahlungen, Rechnung für größere Aufträge. Beides landet in derselben Accountable Buchhaltung.

Accountable Tap to Pay und deine Steuern

Steuerlich macht es keinen Unterschied, ob Kund:innen per Karte, Überweisung oder bar zahlen: Jede Einnahme ist gleichermaßen steuerpflichtig und muss dokumentiert werden. Der Unterschied liegt im Aufwand.

Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR): Sobald die Tap-to-Pay-Zahlung in der Accountable App als Einnahme verbucht ist, fließt sie in die EÜR ein. Wie die EÜR grundsätzlich funktioniert, erklärt der Accountable Guide zur Anlage EÜR.

Umsatzsteuer und USt-Voranmeldung: Accountable weist die enthaltene Umsatzsteuer aus und berücksichtigt sie in der USt-Voranmeldung, die direkt aus der App ans Finanzamt übermittelt werden kann. Für Kleinunternehmer:innen nach § 19 UStG wird die Einnahme ohne Umsatzsteuer erfasst.

Häufige Fragen zu Accountable Tap to Pay

Was ist Accountable Tap to Pay? Accountable Tap to Pay ist eine Funktion der Accountable App, mit der Selbstständige kontaktlose Kartenzahlungen direkt mit dem Smartphone annehmen – ohne Kartenlesegerät und ohne separaten Zahlungsanbieter. Voraussetzung ist ein Accountable-Banking-Konto in Deutschland oder Belgien.

Brauche ich für Accountable Tap to Pay ein Kartenlesegerät? Nein. Bei Accountable Tap to Pay ersetzt das Smartphone das Kartenlesegerät vollständig – ohne zusätzliche Hardware und ohne Anschaffungskosten.

Brauche ich ein Accountable-Banking-Konto für Tap to Pay? Ja. Accountable Tap to Pay ist ausschließlich für Nutzer:innen von Accountable Banking in Deutschland und Belgien verfügbar. Ohne Banking-Konto wird die Funktion in der App nicht angezeigt.

Was kostet Accountable Tap to Pay? 1,35 % netto pro Transaktion bei Visa- und Mastercard-Verbraucherkarten aus dem EWR (Aktivierung nach dem 12.08.2026). Bei Geschäftskarten und Karten von außerhalb des EWR sind es 2,6 % + 0,20 € netto. Es gibt keine Gerätekosten, keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz.

Sind die Gebühren von Accountable Tap to Pay inklusive Mehrwertsteuer? Nein. Alle Gebühren sind Nettopreise. Die Mehrwertsteuer kann je nach lokal geltendem Steuerrecht zusätzlich anfallen.

Welche Karten akzeptiert Accountable Tap to Pay? Visa und Mastercard – als physische Karte oder digital über Apple Pay, Google Pay und Smartwatch. Voraussetzung ist, dass Karte oder Gerät kontaktloses Bezahlen unterstützt.

Funktioniert Accountable Tap to Pay auf Android? Ja, ab Android 13 mit NFC-Sensor, Sicherheitsupdate aus dem letzten Jahr und der neuesten Version der Accountable App. Unterstützt werden unter anderem Samsung Galaxy ab der S22- und A-Serie, Google Pixel ab dem Pixel 6, Xiaomi ab der 12er-Reihe sowie Modelle von Redmi, OnePlus, Oppo, Motorola, Honor und Asus.

Funktioniert Accountable Tap to Pay auf dem iPad oder Tablet? Nein. Tap to Pay benötigt NFC, und iPads unterstützen kein NFC für Tap to Pay. Das gilt auch für die meisten Android-Tablets. Nötig ist ein Smartphone: iPhone XS oder neuer (iOS 15.4+) oder Android 13 oder neuer mit NFC.

Wie schnell ist das Geld bei Accountable Tap to Pay auf meinem Konto? Die Zahlung wird sofort bestätigt; die Gutschrift auf das Accountable Geschäftskonto erfolgt in der Regel einen Werktag nach der Transaktion. Direkt nach der Zahlung ändert sich der Kontostand also noch nicht.

Wie lange dauert die Freigabe für Accountable Tap to Pay? Nach dem Händlerformular prüft das Accountable Team das Profil – eine regulatorische Anforderung für alle, die Kartenzahlungen annehmen. Über die Freigabe informieren eine E-Mail und eine Benachrichtigung in der App. Ein Link zur Website oder zu Social-Media-Profilen beschleunigt die Prüfung.

Brauche ich für Accountable Tap to Pay eine Internetverbindung? Ja, für jede Zahlung – WLAN oder mobile Daten genügen. Offline-Zahlungen sind nicht möglich.

Wie verbuche ich eine Tap-to-Pay-Zahlung als Einnahme? Nach erfolgreicher Zahlung erscheint in der Accountable App der grüne Button „Als Einnahme ohne Rechnung hinzufügen". Antippen, Beschreibung ergänzen, mit „Als Einnahme hinzufügen" bestätigen. Die Zahlung ist damit in der Buchhaltung erfasst und fließt in EÜR und USt-Voranmeldung ein. Die Verbuchung lässt sich auch nachträglich vornehmen.

Muss ich Kartenzahlungen anders versteuern als Überweisungen oder Bargeld? Nein. Steuerlich sind alle Einnahmen gleich zu behandeln. Jede Einnahme fließt in die EÜR ein und unterliegt, sofern keine Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG greift, der Umsatzsteuer.

Was ist der Unterschied zwischen Accountable Tap to Pay und SumUp oder Zettle? Bei SumUp und Zettle brauchst du ein Kartenlesegerät und ein separates Anbieterkonto, und die Einnahmen müssen exportiert oder manuell in die Buchhaltung übertragen werden. Bei Accountable Tap to Pay nimmst du die Zahlung mit dem Smartphone an, das Geld geht auf dein Accountable Geschäftskonto mit deutscher IBAN, und die Einnahme verbuchst du mit einem Tipp in derselben App, in der auch EÜR und USt-Voranmeldung entstehen.

Weitere Infos zu Tap to Pay in Accountable findest du hier.

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Autor:in - Sophia Merzbach

Sophia ist seit vielen Jahren Teil des Accountable-Teams und verbindet journalistische Genauigkeit mit handfestem Steuerwissen.

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